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Transaktionsmails: Die automatisierte Bestätigung im E-Mail Marketing

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ransaktionsmails gehören zum breiten Repertoire der E-Mail Automation und erleichtern den Prozess des E-Mail Marketings durch automatisierte Vorgänge. Transaktionen eines Kunden können so gebündelt verwaltet und bearbeitet werden. Wie genau Sie Transaktionsmailings aufsetzen und was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was sind Transaktionsmails?

Transaktions Emails versenden

Kunden werden im Zeitalter des Internets von zahlreichen Unternehmen mit Informationen in Form von Newslettern regelrecht überwältigt. Den Empfänger nicht nur zu kontaktieren, sondern auch zu erreichen, gestaltet sich daher nicht immer einfach. Individuelle Mailings und Personalisierungen tragen positiv zur Chance bei, dass sich der Empfänger angesprochen fühlt und sich mit Ihrem Newsletter beschäftigt. Dies kann unter anderem mit Hilfe von Transaktionsmailings gelingen.

Transaktionsmailings sind automatische Mailings, die infolge einer Transaktion eines Kunden eine reaktive Funktion einnehmen. Das bedeutet, dass ein Mailing auf eine Aktion des Kunden reagiert, die mit dem Transaktionsprozess zusammenhängt. Hierbei kann es sich beispielsweise um Newsletter- oder Onlineshop-Anmeldungen sowie Angebotsanfragen, Bestellungen, Zahlungseingänge und Retour-Anmeldungen handeln. Das Mailing bezieht sich immer genau auf den Punkt, der für den Empfänger gerade relevant ist. So enthält ein Transaktionsmailing beispielsweise nach Bestelleingang die automatisierte Bestellbestätigung.

Das hohe Potenzial von Transaktionsmailings ist hiermit noch lange nicht erschöpft. Als Teil der E-Mail Automation erfreuen sich auch diese an besonders hoher Akzeptanz. Die hohen Öffnungs- und Klickraten lassen sich in diesem Fall auf zwei wesentliche Faktoren zurückführen. Zum einen ist die Akzeptanz bei automatisierten Mailings ohnehin höher als bei Sales-Newslettern mit werblichen Inhalten oder Informations-Newslettern, weil das Mailing immer auf eine direkte Aktion des Empfängers reagiert. Zum anderen haben Transaktionsmailings den Vorteil, dass der Kunde auf eine Bestellung sowieso eine Bestellbestätigung erwartet. Ein Transaktionsmailing ist für den Empfänger in der Regel alles andere als überraschend.

Was muss bei Transaktionsmails beachtet werden?

Transaktionale E-Mails verschicken

Transaktionsmailings lassen sich kinderleicht per Marketing Automation umsetzen. Sie werden lediglich mit einem entsprechenden Text und Newsletter Design angelegt und an eine Aktion gekoppelt. Der Versand an die E-Mail Adresse Ihres Empfängers erfolgt im Anschluss vollautomatisiert. Was genau Sie für erfolgreiche Transaktionsmailings beachten müssen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Der richtige Versandzeitpunkt für erfolgreiche Mailings

Bei automatisierten Mailings erfolgt der Versand immer dann, wenn das gewünschte Ereignis eintritt. Es ist daher wichtig, sich über den richtigen Versandzeitpunkt Gedanken zu machen. Da das Mailing in diesem Fall mit einer Transaktion zusammenhängt und dementsprechend auf Interesse des Kunden basiert, muss der Versand zeitnah erfolgen. Die Aufmerksamkeit ist unmittelbar nach der Transaktion am höchsten. Dieses Potenzial sollte daher nicht verschwendet werden.

Geben Sie Ihren Kunden einen Grund für erneute Transaktionen

Das Ziel von Transaktionsmailings ist nicht nur, die Öffnungsrate zu erhöhen und bestehende Transaktionen zu unterstützen. Sie bietet auch die ideale Möglichkeit, dem Kunden neue Kaufimpulse zu geben. Unmittelbar nach dem Kauf befindet sich der Kunde noch immer in der entsprechenden Stimmung und nimmt Informationen über potenzielle neue Käufe anders auf. Er tritt dem Mailing offener gegenüber – insbesondere wenn es eine personalisierte Ansprache und individuelle Betreffzeilen enthält.

Kreative Inhalte für ein individuelles Kauferlebnis

Transaktionsmailings sind vollkommen von dem Effekt abhängig, den sie auf Kunden und Empfänger haben. Um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, können kreative Betreffzeilen, persönliche Anreden und emotionale Bilder unterstützend eingesetzt werden. Auch animierte Bilder – sogenannte GIFs – oder Videos können zum Einsatz kommen. Besonders wichtig sind weiterhin Call-to-Actions, die den Empfänger zu konkreten Handlungen anleiten.

Personalisierte Produktempfehlungen

Transaktionsmailings sind die ideale Möglichkeit, Ihren Kunden personalisierte Produktempfehlungen zu senden und Ihre Umsätze so noch weiter zu steigern. Weil der Kunde kurz zuvor ein ähnliches oder verwandtes Produkt erstanden hat, ist er für die Produktvorschläge empfänglicher als in anderen Situationen. Verlinkungen zu weiteren Produkten dienen auch dazu, den Empfänger immer wieder auf den Onlineshop zurückzuleiten.

Der Mehrwert des Kunden steht im Vordergrund

Reklamiert Ihr Kunde beispielsweise ein Produkt, weil es ihm doch nicht gefällt, so können Sie in die Retourenbestätigung ähnliche Produkte integrieren, die möglicherweise besser passen könnten. Fokussieren Sie sich stets auf den Mehrwert der Kunden. Rücken Sie den Fakt in den Vordergrund, dass andere Produkte verfügbar sind, die Ihren Kunden zufriedenstellen können. Somit lenken Sie davon ab, dass der Kunde ein Produkt aus Nichtgefallen reklamiert hat.

Tipp: Auch verbesserte Versionen, Zubehör zu einem bereits gekauften Produkt oder einfach das Selbe Produkt durch möglichen Verschleiß können Sie Ihrem Kunden vorschlagen. An dieser Stelle kann auch ein Gutschein oder Rabattcode von Vorteil sein, um den Kunden auf Ihren Onlineshop zurückzuleiten.

Weniger ist mehr

Trotz des großen Nutzens von Transaktionsmailings gilt “weniger ist mehr”. Achten Sie darauf, Ihren Empfängern und Kunden nicht zu viele Informationen auf einmal zuzumuten. Die Inhalte sollten sich auf das Wesentliche beschränken und maximal ein bis zwei Zusatzinformationen enthalten, die das weitere Interesse wecken sollen.

Fazit – Transaktionsmailings als ganzheitlicher Prozess der E-Mail Automation

Transaktionsmailings erfüllen den hauptsächlichen Zweck, Kunden relevante Informationen zu den getätigten Aktionen im Onlineshop zu senden. Dazu gehören neben Käufen auch Umtäusche und Retouren. Diese Mailings können genutzt werden, um den Kunden darüber hinaus individuelle und personalisierte Zusatzangebote zu unterbreiten. Die Akzeptanz von Transaktionsmailings ist so hoch, weil der Kunde auf eine Aktion wie einen Kauf oder eine Rücksendung ohnehin eine E-Mail erwartet. Die Bedürfnisse des Kunden stets in den Vordergrund zu rücken und einen Mehrwert zu schaffen sollte Ihre oberste Priorität im Transaktionsmailing sein.

Über den Autor

Soraya Segni
Junior Content Manager

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