Kostenlos testen Login

Wie Sie professionelle Trigger Mails für erfolgreiche Automation-Kampagnen umsetzen

Trigger-Kampagnen
D

as automatische Versenden von Newslettern wird unter anderem als E-Mail Automation bezeichnet. Durch sogenannte Trigger, also Verhaltensweisen oder Ereignissen auf der Empfängerseite, wird der E-Mail-Versand ausgelöst. Was genau Trigger Mails sind und wie Sie diese für erfolgreiche Automation-Kampagnen umsetzen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was sind Trigger Mails?

Um Trigger-Kampagnen verstehen zu können, sollte zuallererst der Begriff “Trigger” geklärt werden. Als Trigger wird ein Auslöser bezeichnet, der im Fall des E-Mail Marketings durch den Empfänger getätigt wird. Der Versand eines Mailings wird durch diesen sogenannten Trigger ausgelöst. Bei diese Art von E-Mail Automation sparen Sie viele zeitliche und logistische Ressourcen. Trigger Mails müssen nur genau einmal aufgesetzt werden. Anschließend erfolgt der Versand vollautomatisch.

Trigger-Kampagnen beziehen sich stets auf ein bestimmtes Event oder einen Anlass. Der Anlass wird dabei immer an eine Aktion des Empfängers gekoppelt und ist – nicht wie bei anderen E-Mail Automations – an einen Zeitpunkt gebunden. Die Inhalte eines solchen Mailings sollten idealerweise auf die verschiedenen Zielgruppen personalisiert sein. Hierbei bietet es sich an, Ihre Empfänger anhand von spezifischen Merkmalen bestimmten Empfängergruppen zuzuordnen, um jederzeit passende Mailings an Ihre Empfänger zu versenden.

Trigger Mails beinhalten drei wesentliche Vorteile:

  1. Der Aufwand ist durch die Automatisierung besonders gering
  2. Es ist ein hohes Maß an Personalisierung möglich
  3. Der Empfänger nimmt das Mailing dank der Personalisierung als individuellen Service wahr, obwohl es sich um ein automatisiertes Mailing handelt

Das macht Trigger-Kampagnen besonders relevant. Diese Art von Mailing hat daher eine vergleichsweise hohe Chance, vom Empfänger geöffnet und gelesen zu werden. Auch eingebaute Call-to-Actions werden in automatisierten Mailings häufiger angeklickt als in beispielsweise Sales Newslettern. Die hohe Relevanz steigert die Kundenbindung nachhaltig und sorgt für eine positive Wahrnehmung beim Empfänger.

Ihre Empfänger fühlen sich von zu häufigen, nicht relevanten und generischen Massenmails schnell genervt, was sich selbstverständlich auch auf die Kundenbindung überträgt. Automatisierte Trigger-Kampagnen ermöglichen es jedoch, dass der Empfänger genau das auf seine Interessen zugeschnittene Mailing erhält, was er auch erwartet. Sowohl Conversion Rates, als auch Umsätze können mit Hilfe von Trigger-Kampagnen gesteigert werden.

Wofür werden Trigger Mails eingesetzt?

Trigger Mailings

Die Trigger Mails sind verhaltensbasiert und kommen daher immer dann zum Einsatz, wenn auf eine Aktion des Empfängers reagiert werden soll. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele vor, bei denen eine Trigger-Kampagne sinnvoll ist.

  • Double-Opt-In-Mailing: Das Double-Opt-In-Mailing ist für den Empfänger die erste E-Mail, die automatisiert aufgrund einer Aktion versendet wird. Hierbei erfolgt die automatisierte Zusendung mit dem Double-Opt-In-Bestätigungslink, nachdem der Empfänger die Newsletter-Anmeldung fertiggestellt hat.
  • Willkommens-Mailing: Auf die Bestätigung des Double-Opt-In-Bestätigungslinks folgt im Anschluss das Willkommens-Mailing. Dies ist die erste Chance, den neuen Empfänger zu begrüßen. Daher sollte es aussagekräftig sein und dem Empfänger im Gedächtnis bleiben. Ein persönlicher Eindruck wirkt sich positiv auf die Kundenbindung aus.
  • Geburtstags-Mailing: Der Geburtstag eines Empfängers ist eine jährliche Möglichkeit, ihm eine persönliche Geburtstagsüberraschung zu überbringen. Dies kann sich in Form eines Gutscheins zeigen. Im Fall eines Geburtstags-Mailings ist der Trigger an das Event des Geburtstages gekoppelt und wird so am richtigen Tag ausgelöst.
  • Follow-Ups: Trigger-Kampagnen eignen sich hervorragend für automatisierte Follow-Ups nach einer Aktion. Hat ein Kunde beispielsweise Ihren Kundenservice in Anspruch genommen, so können Sie für den darauffolgenden Tag eine Trigger Mail timen, die den Kunden nach seiner Zufriedenheit fragt.
  • Kundenbewertungen und Kundenzufriedenheit: Der Kunde erwirbt ein Produkt in Ihrem Online Shop. Sie können nach Erhalt der Ware automatisch eine Trigger-Mail versenden, die den Kunden um eine Bewertung des Produktes bittet. Zusätzlich können Sie auch eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit für den Bestell- und Lieferprozess per Trigger-Kampagne ansetzen.
  • Erinnerungs-Mailings: Auch Erinnerungs-Mailings lassen sich ideal mit Hilfe von Triggern umsetzen. Es gibt eine Vielzahl an Situationen, in denen der Empfänger an etwas erinnert werden kann. Hat er beispielsweise ein Produkt in den Warenkorb gelegt, den Kauf aber nicht vollzogen, so kann er an dieser Stelle erinnert werden, den Kauf abzuschließen.

Wie Sie in 4 kurzen Schritten Ihre eigene Trigger Mail aufsetzen

Autoresponder-&-Trigger-Mails

Mit Hilfe von E-Mail Marketing Automation gelingt es Ihnen auch ohne Vorwissen, schnell und einfach eine Trigger-Kampagne aufzusetzen. Um Ihnen dies allerdings noch weiter zu vereinfachen, haben wir in vier kurzen Schritten zusammengefasst, wie Sie Ihre eigene erfolgreiche Trigger Mail erstellen können.

1. Grundlegende Informationen: Legen Sie einen Namen für Ihre Kampagne an. Hierbei bieten sich möglichst eindeutige Begriffe an, damit Sie später in der Vielzahl der Trigger-Kampagnen den Überblick behalten können. Auch der Betreff kann in diesem Schritt festgelegt werden. Überlegen Sie sich eine ausgeklügelte Formulierung, die dem Empfänger im Gedächtnis bleibt und versehen Sie diese mit einer Personalisierung für eine individuelle Empfängeransprache.

2. Kreative Newsletter-Gestaltung: Die Newsletter-Gestaltung ist ausschlaggebend für den Mailing-Erfolg. Achten Sie stets darauf, dass die grafische Gestaltung zum Inhalt des Newsletters passt. Zur grafischen Gestaltung gehören unter anderem Schriftart, Templates, Bilder und Videos. Das Newsletter Design ist nach der Betreffzeile das Erste, was der Empfänger wahrnimmt. Daher ist es besonders wichtig, dieses ansprechend umzusetzen. Mit Hilfe der professionellen Newsletter Templates im responsive Design ist es möglich, dies auch ohne grafische Kenntnisse zu realisieren. Ist ein Newsletter Template responsive, ist es für alle gängigen mobilen Endgeräte optimiert.

3. Empfängerauswahl und -Segmentierung: An dieser Stelle können Sie Ihre gewünschten Empfänger auswählen. Die Empfängersegmentierung ist anhand von zahlreichen Merkmalen möglich. Diese können Sie komplett personalisieren und Ihren Bedürfnissen anpassen. Seien Sie sich Ihren Zielgruppen daher stets bewusst, um optimale Ergebnisse erreichen zu können.

4. Trigger-Kopplung: Nun ist es an der Zeit, den Anlass an das Mailing zu koppeln, damit der Versand vollautomatisch erfolgen kann. Verknüpfen Sie so beispielsweise den Versandzeitpunkt mit der Bestätigung des Double-Opt-In-Anmeldelinks.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von Anlässen, für die sich eine Trigger Mail optimal eignet. Trigger-Kampagnen lassen sich dank E-Mail Automation kinderleicht umsetzen. Einmal aufgesetzt erfolgt der Versand vollautomatisch und erspart daher viel Zeit und manuellen Aufwand. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, mit Trigger Mails zu arbeiten, um maximalen Marketing-Erfolg zu erzielen.

Über den Autor

Soraya Segni
Werkstudentin Online Marketing bei Newsletter2Go

War der Beitrag hilfreich?

Danke dir!

Schreibe einen Kommentar

Newsletter2Go verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.