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Inbound Marketing – So werden Sie gefunden!

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing beschreibt eine Marketing-Strategie mit dem Ziel von Interessenten gefunden zu werden. Im Gegensatz zu klassischen Outbound Marketing ist Inbound Marketing dabei eine passive Form von Marketing. Leads werden so nicht aktiv angesprochen, sondern durch möglichst interessante und hochwertige Inhalte angelockt.

Marketing nach der Inbound-Methode wird durch Content Marketing, SEO und Social Media realisiert. Bei den Prozessen der Leadgenerierung, Neukundengewinnung und Kundenbindung wird Inbound Marketing durch E-Mail Marketing, CRM und Marketing Automation unterstützt.

Warum ist Inbound Marketing so wichtig?

Inbound Marketing ist durch die Veränderung von Konsum- und Kaufverhalten notwendig, um Interessenten zum eigenen Produkt zu führen. Die Methode setzt dabei auf einen modernen und kundenzentrierten Ansatz und geht weg von störender Massenwerbung.

Wieso muss sich Marketing verändern?

In den letzten Jahren hat sich der Konsum von Medien enorm verändert und so auch die Wahrnehmung von Werbung. Die Wirkung von klassischen Werbekanälen wie Fernsehwerbung, Print-Anzeigen und Plakatwänden wird durch die Nutzung von werbefreien Möglichkeiten wie Netflix, Spotify und Co. stark eingeschränkt. Mehr noch als das Konsumverhalten von Medien hat sich das Kaufverhalten verändert. Durch die Recherchemöglichkeiten im Internet werden Käufe und Anbieter gründlich überdacht. Die Möglichkeit, Informationen dabei jederzeit zur Hand zu haben, führt immer seltener zu spontanen Käufen oder schnellen Entscheidungen für einen Anbieter. Für Nutzer irrelevante Werbung wird gleichzeitig immer häufiger ignoriert oder negativ wahrgenommen. Mit Inbound Marketing kann auf diese Entwicklungen eingegangen werden, um so die eigenen Marketing-Maßnahmen auf die Bedürfnisse der Konsumenten anzupassen.

Modern, datengetrieben und kostengünstig

Eine der Kernfunktionen von Marketing ist die Erregung von Aufmerksamkeit. Auch im Inbound Marketing spielt gesehen werden eine wesentliche Rolle. Im Online Marketing muss so zum Beispiel darauf geachtet werden, dass die eigenen Inhalte überhaupt von potenziellen Kunden gefunden werden können. Search Engine Optimization (SEO) ist dafür zuständig, Formate wie Blogartikel oder Landing Pages sichtbar zu machen. Basierend auf Daten zum Suchvolumen können relevante und viel gesuchte Keywords herausgefiltert werden und so Inhalte für Interessenten geschaffen werden.

Beim Inbound Marketing steht jedoch nicht nur die hohe Sichtbarkeit im Vordergrund, sondern vor allem die Überzeugungskraft der eigenen Inhalte. Aus diesem Grund ist die Suchintention von großer Bedeutung. Es gilt herauszufinden, welche Information der Suchende erwartet, um so die Bedürfnisse der Nutzer optimal zu erfüllen.

Inbound Marketing ist eine der günstigsten Marketing-Methoden überhaupt. Grund dafür sind die geringen externen Kosten. Bezahlt werden muss fast ausschließlich die Erstellung und Pflege von Inhalten. Aus diesem Grund ist Marketing durch Content-Erstellung, Content-Strategie und SEO auch ein idealer Begleiter für kleine und mittelständische Unternehmen ohne großes Marketing Budget.

Was ist der Unterschied zwischen Inbound Marketing und Outbound Marketing?

Outbound-Marketing-Maßnahmen wie Fernsehwerbung, Bannerwerbung und Pay-per-Click sind immer noch beliebte Marketingkanäle um Leads zu generieren und die eigene Marke bekannter zu machen. Im Gegensatz zum Outbound Marketing bietet Inbound Marketing jedoch eine sehr viel günstigere Möglichkeit, Interessenten an das eigene Produkt heranzuführen. Die beiden Marketing-Strategien unterscheiden sich dabei grundlegend von einander.

Push-Marketing vs. Pull-Marketing

Frei nach dem Motto: Qualität vor Quantität werden beim Inbound Marketing potenzielle Kunden durch hochwertigen Content überzeugt und nicht durch möglichst viel Werbung zum Kauf gedrängelt. Während Outbound Marketing Interessenten direkt anspricht (Push Marketing), versucht Inbound Marketing aktive Interessenten mit nützlichen Inhalten zu überzeugen und so zu sich zu ziehen (Pull Marketing). Beim Inbound Marketing spielt das aktive Interesse der Besucher dabei eine wesentliche Rolle. Auch wenn die Impressionen meist sehr viel geringer sind als bei großen Outbound-Marketing-Kampagnen, haben die möglichen Besucher ein sehr viel größeres Kaufpotenzial.

Überzeugung durch Inhalte vs. Aufmerksamkeit durch Störung

Inbound Marketing wird in der Regel nicht als Marketing- oder Werbemaßnahme wahrgenommen. Maßnahmen wie die Strategie und Erstellung von Content sowie die Optimierung für Suchmaschinen finden komplett im Hintergrund statt. Interessenten sehen das Ergebnis nur anhand der generischen Ergebnisse Ihrer Suchanfrage oder in Form eines Social Media Posts. Erfolgreiches Inbound Marketing überzeugt dabei mit Inhalten, die nicht zu sehr auf einen direkten Kaufabschluss drängen oder die eigene Marke in den Mittelpunkt stellen. Das primäre Ziel ist es, die Fragen der Interessenten zufriedenstellend zu beantworten und so nicht nur die eigene Sichtbarkeit, sondern auch die Reputation der eigenen Marke zu erhöhen.

Im Gegensatz zu Inbound Marketing setzt Outbound Marketing gezielt auf die Störung von Verbrauchern. Klassische Outbound-Marketing-Kanäle wie Fernseh- und Radiowerbung unterbrechen dabei die eigentlichen Inhalte des jeweiligen Mediums. Doch auch im digitalen Marketing finden sich eine Vielzahl an Outbound-Anzeigen wie zum Beispiel Pop Ups und Video-Anzeigen. Auch hier wird das Stören der Verbraucher für das Erzeugen von möglichst viel Aufmerksamkeit in Kauf genommen.

Pflegen vs. bezahlen

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Inbound und Outbound Marketing sind die Kosten. Während Outbound-Kanäle etliche Werbekosten mit sich ziehen können, reicht für eine Inbound-Strategie meistens auch ein kleines Budget. Werbeflächen bei Kanälen mit hoher Reichweite werden sehr gut bezahlt. Im Gegensatz dazu, gibt es beim Inbound Marketing nur geringfügige externe Kosten, wie zum Beispiel für die Nutzung von professionellen Tools oder die Bezahlung von externen Redakteuren. Die primären Kosten belaufen sich jedoch eher auf die Gehälter der Mitarbeiter, die an der Erstellung und Pflege des eigenen Contents arbeiten.

Wie funktioniert der Inbound-Marketing-Prozess?

Inbound Marketing Funnel

Das Ziel von Inbound Marketing ist es, Interesse bei potenziellen Kunden zu wecken, mit ihnen zu interagieren und sie so abschließend von eigenen Produkten oder Service-Angeboten zu überzeugen. Doch auch nach der Conversion haben Neukunden ein Potenzial, das genutzt werden sollte. Der Marketing-Prozess mit einer Inbound-Strategie kann in die folgenden vier Phasen aufgeteilt werden:

Anziehen

Das Anziehen von Interessenten durch qualitative und relevante Inhalte ist der erste Schritt des Inbound Prozess. Wichtig ist hierbei die richtigen Besucher anzuziehen. Marketer sollten dabei darauf achten, dass sich die eigenen Inhalte mit dem eigenen Produkt oder Service überschneiden. Vor der Erstellung von Content sollte außerdem darauf geachtet werden, dass das Thema bzw. das Fokus-Keyword ein respektables Suchvolumen hat und die Suchintention mit den eigenen Ideen übereinstimmt. Nach der Erstellung von Blogartikeln liegt der Fokus darauf, die eigenen Inhalte bekannt zu machen. Eigene Social Media Posts aber auch andere externe Verlinkungen durch Gastbeiträge oder Influencer helfen dabei, Interessenten zu erreichen und gehören so auch zur Inbound Methodik.

Konvertieren

Webseitenbesucher bleiben selten lange auf einer Seite und sind eher auf eine schnelle Antwort auf ihre Fragen aus. Um aus Interessenten für die eigenen Inhalte Kunden zu machen, müssen diese also erstmal zu Leads konvertiert werden. Die Nutzung von Newsletter-Formularen auf dem eigenen Blog ist eine Möglichkeit, Interessenten zu Leads zu konvertieren. Doch auch zusätzliche Inhalte wie Whitepaper oder Infografiken können zur Lead-Generierung auf dem Blog genutzt werden.

Interagieren

Wurden Interessenten zu Leads konvertiert, beginnen die Lead-Nurturing-Prozesse. Die effektivste Art der Interaktion mit neuen Leads ist das E-Mail Marketing. Grund dafür sind nicht nur die finanziellen Vorteile des Kanals, sondern auch die einfache Handhabung und die vielen Automatisierungs- und Personalisierungsfunktionen von Newsletter Tools. So können nicht nur Willkommensmailings für verschiedene Zielgruppen erstellt und automatisiert Versand werden, sondern ganze E-Mail-Frequenzen für das Lead Management optimiert werden. Das Ziel ist es hier, die Interessenten langsam an das eigene Produkt oder die Service-Angebote heranzuführen und durch Call-to-Actions als Kunden zu gewinnen.

Begeistern

Lead Nurturing

Bisher wurden Interessenten durch qualitative Inhalte angezogen, zu Leads konvertiert und durch E-Mail Marketing als Kunden gewonnen. Nach der Conversion sollen Neukunden jedoch nicht nur zufriedene Kunden sein, sondern begeisterte Kunden. Teil des Inbound Marketings ist es auch bestehende Kunden weiterhin durch qualitative Inhalte zu überzeugen. Ein aktuelles Angebot an Content mit Mehrwert stärkt dabei die Bindung zu einem Unternehmen. Sind Kunden von einem Service begeistert, werden Sie häufig erneut zum Käufer. Des Weiteren fungieren begeisterte Kunden als Promoter und empfehlen Unternehmen an Freunde und Kollegen weiter.

Wie kann ich meine Kunden begeistern?
Nutzen Sie Umfragen in Ihren Newslettern, um Insights zu Ihren Kunden zu erhalten. Durch Feedback können Sie so eigene Marktforschung betreiben und analysieren, welche Inhalte für Ihre Kunden relevant sind.

Fazit:

Inbound Marketing ist eine moderne Marketing-Strategie, um Interessenten zum eigenen Produkt zu führen. Die Entwicklung zur negativen Wahrnehmung von Outbound-Werbung fordert Unternehmen auf umzudenken und Interessenten durch qualitative Inhalte zu überzeugen. E-Mail Marketing ist dabei ein essenzieller Bestandteil der Lead-Generierung, dem Lead Nurturing und der Bestandskundenpflege. Mit dem Newsletter Tool von Newsletter2Go können Sie in kürzester Zeit passende E-Mails für die einzelnen Prozesse Ihrer Inbound-Marketing-Strategie erstellen. Registrieren Sie sich jetzt und senden Sie 1.000 kostenlose Newsletter im Monat.

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